Bildungs- und Kulturprogramm
Das Afro-Asiatische Institut als internationale Drehscheibe der Weltkulturen und entwicklungspolitisches Bildungshaus für Afrika, Asien und Lateinamerika versucht, mit zahlreichen Veranstaltungen (Vorträge, Disputationen, Lesungen, Ausstellungen, Konzerte etc.) interkulturelle und entwicklungspolitische Schwerpunkte zu setzen und damit im Sinne der Nachhaltigkeit Einblicke in sehr unterschiedliche Lebensverhältnisse und -situationen zu gewähren.

Eine besondere Stärke des Afro-Asiatischen Instituts liegt darin, brisante weltpolitische Themen kurzfristig aufzugreifen und eine Konfrontation mit aktuellen Fragen zu ermöglichen. So werden bei Vorträgen und Diskussionen ExpertInnen eingeladen, die authentische Informationen über die aktuellen Krisenherde in den Ländern des Südens vermitteln und über die daraus resultierenden Umbrüche in der Gesellschaft und die Auswirkungen auf die Alltagskultur berichten.
Kultur bietet für uns die Möglichkeit zu einer Grundsatzreflexion in der Entwicklungspolitik. Wir versuchen, für die Kulturen der Länder des Südens zu sensibilisieren, und setzen dabei auf eine vertiefte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Realitäten. Das heißt, dass wir ein kulturelles Programm nicht als Präsentation des „Exotischen" verstehen, sondern dass gesellschaftliche Fragen der Länder Afrikas, Asiens und Lateinamerikas mittransportiert werden.
Interkulturelle Begegnungen
Das Afro-Asiatische Institut fördert seit vielen Jahren den interkulturellen Austausch mit schulischen und außerschulischen Einrichtungen.
Im Schulprojekt „Interkulturelle Begegnungen" führen vom Institut vermittelte, eigens ausgebildete ausländische SchulreferentInnen an unterschiedliche Themen der Entwicklungszusammenarbeit heran und fördern so eine hohe Sensibilisierung. Zu den wichtigsten Inhalten zählen dabei: Landeskunde, Kultur, Weltreligionen, Ausländerfeindlichkeit und Lebenswelten von Menschen des Südens.
Durch regelmäßige Fortbildung werden den ReferentInnen neue inhaltliche, methodische und pädagogische Methoden nähergebracht. Dieses eigens für ReferentInnen konzipierte Schulungsprogramm schließt mit dem „Zertifikat für entwicklungspolitische ReferentInnen" ab. Zur Zeit besteht der ReferentInnenpool aus 52 Personen aus 27 Ländern.
In einigen Schulen ist die Möglichkeit der kulturellen Begegnung bereits ein fixer Bestandteil des Unterrichts geworden, wodurch Nachhaltigkeit gewährleistet werden kann. Nicht zuletzt diese vom AAI im Laufe der Jahre gewonnenen „Stammschulen" sichern die qualitative Kontinuität von Projekten.
Anfragen senden Sie bitte an Pamir Harvey.
Nähere Informationen zu unseren ReferentInnen finden sie hier
