Fronleichnamsakademie 2026: "Zusammenhalt. Wie gehen wir miteinander um?"

Unter der Moderation von DIE FURCHE-Chefredakteurin Doris Helmberger-Fleckl diskutierten die Demokratie- und Kriegsforscherin Daniela Ingruber, der Rechtsanwalt und Superintendentialkurator der Evangelischen Kirche Steiermark Michael Axmann, und Christina Grünauer-Leisenberger, stv. Betriebsdirektorin des LKH-Universitätsklinikums Graz.

Daniela Ingruber betonte in ihrem Vortrag die Wichtigkeit der Demokratie und zeigte gleichzeitig die Krise auf, in der sich Demokratien weltweit befinden. Wichtig ist es deshalb, aufeinander zuzugehen und politische Ämter aktiv wahrzunehmen. Und auch genau zu unterscheiden: Um Verdrossenheit vorzubeugen, gilt es, die Demokratie als politisches System nicht mit der konkreten Politik und ihren Vorgehensweisen gleichzusetzen.
Die Toleranz als Gelassenheit im Gegensatz zur Gleichgültigkeit zu verstehen, war das Thema von Michael Axmann. Sie sei die Basis für die „Idee Europa“. Aufgabe der Kirchen – die seit Jahrhunderten den Umgang mit Toleranz üben – könnte es sein, die Menschen in dieser zu „trainieren“.
Christina Grünauer-Leisenberger als Personalleiterin eines der größten Unternehmen in der Steiermark legte den Fokus auf konkrete Beispiele aus dem Krankenhausalltag. Hier zeigte sich, wie wichtig es ist, Ängste ernst zu nehmen und Zusammenhalt durch umfassende Information zu fördern.
Den ausführlichen Bericht von Anna Steiner über die Fronleichnamsakademie finden Sie in der Sonntagsblatt-Ausgabe vom 14. Juni 2026 sowie online hier ("Reden und mehr").