Im Rahmen der Vorbereitung auf die Firmung erlebten unsere Firmlinge einen besonderen Ausflug nach Graz.
Unter dem Leitgedanken, Orte kennenzulernen, die vom Heiligen Geist inspiriert sind, besuchten acht Firmlinge
und ihre Begleiter die Frühgeborenenstation in Graz.
Wir wurden herzlich von zwei katholischen Seelsorgerinnen empfangen, die uns einen Einblick in ihre Arbeit gaben.
Sie erläuterten, dass es in Graz zwei neonatologische Abteilungen gibt: eine direkt am Kreissaal und eine auf der Kinderambulanz,
in der Frühgeborene und ihre Familien gemeinsam betreut werden.
Die zentrale Aufgabe der Seelsorgerinnen ist es, den Eltern in den oft sehr schwierigen Momenten nach der Frühgeburt beizustehen.
Sie sind eine wichtige Stütze für Eltern, die von Sorgen, Ängsten, dem Gefühl der Hilflosigkeit überwältigt sind.
Wir erfuhren, dass auf der Frühgeborenenstation Babys versorgt werden, die zum Teil nur etwa 250 Gramm wiegen. Diese winzigen Geschöpfe und ihre Eltern werden vom Krankenhauspersonal liebevoll und professionell betreut.
Die Seelsorgerinnen begleiten die Familien auch in den traurigsten Momenten, wenn ein Baby den Kampf ums Leben verliert.
Sie stehen den Eltern beim Abschied bei und bieten auf Wunsch gemeinsame Gebete an, wobei stets die unterschiedlichen
Konfessionen berücksichtigt werden.
Einmal jährlich organisieren und gestalten sie eine Gedenkfeier für alle verstorbenen Kinder, das sogenannte
"Fest für die Sternenkinder" oder "Worldwide Candle Lighting".
Ein besonderes Highlight war die Führung durch die Station, bei der wir zwei unglaublich süße frühgeborene Zwillinge
aus nächster Nähe bestaunen konnten. Es war faszinierend zu erleben, welche medizinischen Möglichkeiten es heute gibt,
um diesen kleinen Kämpfern ins Leben zu helfen.
Gestärkt durch diese sehr besonderen und nachdenklich machenden Eindrücke traten einige Firmlinge die Heimreise an,
während andere noch das nahegelegene Marienstüberl besuchten
Dieser Ausflug hat uns auf eindrückliche Weise gezeigt, wie wichtig es ist, in schwierigen Zeiten Hoffnung und Unterstützung zu erfahren
– ein vom Heiligen Geist inspiriertes Wirken.
Die Auferstehungsfeier am Karsamstag begann mit der Osterkerzenentzündung am Feuer vor der Kirche. Fam. Glößl hat die Osterkerze wieder besonders eindrucksvoll verziert.
Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes erfolgte dankenswerterweise durch den Chor Steirisch Tonart, als Kantor fungierte Valentin Zwitter jun. Im Anschluss fand die Auferstehungsprozession singend den Kirchberg hinab zur Franziskuskapelle statt. Der feierliche Abschluss erfolgte durch den Segen von Professor Schlacher und danach gab es noch eine kleine Agape mit gemütlichem Zusammensein.
Herzlichen Dank an alle, die in diesen Tagen mitgewirkt und mitgearbeitet haben. Erfreulich war die Teilnahme einer großen Anzahl von Ministranten, die diesmal unter der Anleitung von Sarah Viertler und ihr Team die Feierlichkeiten unterstützt haben.
Wir waren eine wunderbare Gemeinschaft – nur so kann vieles wachsen und Freude bringen!
Am Karsamstag durften wir, Sabine Korpics und Alfred Stampler die Segnung der Osterspeisen im SOS Kinderdorf, beim Glawoggerkreuz im Stübinggraben und bei der Kappelle im Königgraben abhalten.
Es waren sehr schöne, gemeinsame Feiern, an denen bei herrlichem Wetter sehr viele Menschen teilgenommen haben!
Am Anfang der Karwoche gab es für interessierte Kinder einen Ratschenbaukurs am Kirchberg. Mit den selbstgebauten Ratschen wurden die Kirchbesucher am Karfreitag vor der Kirche begrüsst.
Bei angenehmen Temperaturen fand die alljährliche Palmweihe im Kirchhof zelebriert von Professor Schlacher vor einer großen Anzahl von Gläubigen statt. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer Abordnung des Musikvereins, die Passion sang der Ministrantenchor.
Am Karsamstag, dem 19. April 2025, versammelten sich mehr als 160 Menschen auf dem Dorfplatz in Hinterberg, um ihre mitgebrachten Osterspeisen segnen zu lassen – und um viele vertraute Gesichter wiederzusehen. Für manche war es ein Wiedersehen nach langer Zeit oder weiter Anreise, was die Freude an der Begegnung umso größer machte.
Das Miteinander ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis – unsere Existenz lebt von Beziehung, Gemeinschaft und Nähe. So wie es Jesus vor rund 2.000 Jahren vorgelebt hat: füreinander da sein, miteinander teilen, auf Gewalt und Rache verzichten – all das sind Grundlagen für ein Leben in Frieden und Glück.
Herr Ing. Helm Sen. übernahm kurzfristig die Gestaltung der Feier und wies in seiner Einleitung auf diese wesentlichen Gedanken hin. Ein herzliches Dankeschön dafür!
Am Abend versammelten sich viele erneut – diesmal beim großen Osterfeuer auf der Marienbründl-Wiese, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.