© (c) Werner Kmetitsch

Valentina Moar - (c) Werner Kmetitsch

Dance_Crossing Fashion

Sinnlich-poetisches Cross-Over aus fremden Kulturen, Modern Dance, Contemporary Fashion Design, Art, Live-Music und Film am 21. und 23. Juni im Rahmen des Diözesanjubiläums in Graz

Dance_Crossing Fashion  

 

Sinnlich-poetisches Cross-Over aus fremden Kulturen, Modern Dance, Contemporary Fashion Design, Art, Live-Music und Film.  

 

Termine: 

Donnerstag, 21.Juni 2018, 20:15 Uhr, Tummelplatz Graz 

Samstag, 23.Juni 2018, 15:45 Uhr, Hauptplatz Graz 

 

Valentina Moar (c) Werner Kmetitsch

 

Der interkulturelle Austausch hat viele Facetten, eine der vielfältigsten und überraschendsten ist jene über das Medium Mode. Die Verschiedenheit von kulturellen Dimensionen, Traditionen und Wesen drückt sich neben vielen anderen gesellschaftlichen auch auf textiler Ebene aus: Schnitte, Materialien, Techniken und Farben sind von Kontinent zu Kontinent, Land zu Land und  Region zu Region verschieden. Mode stellt also einen wesentlichen Aspekt der Identität jedes Volkes dar. Vor diesem Hintergrund fand in den letzten fünfzehn Jahren mehrfach ein interessanter Austausch von KünstlerInnen aus verschiedenen Welten statt: Vom Afro-Asiatischen Institut Graz initiiert und vom Land Steiermark finanziert trafen vor Ort und in anderen Ländern DesignerInnen und KünstlerInnen aus Österreich, Brasilien, Senegal, Indien, Afghanistan, Peru, Ghana, Kuba, Niger, Sri Lanka und der Mongolei aufeinander und arbeiteten gemeinsam in temporären Ateliers. Mit der Sprache der Mode, der Kunst, der Musik und des Films.  

 

Dance_Crossing Fashion nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise um die Welt, und das mit allen Sinnen.  

 

3 Kontinente, 3 Reisekoffer voller textiler Schätze. Designer aus Brasilien, Indien und Senegal landen in Graz. So begann Crossing Fashion vor 15 Jahren als kleines, feines Projekt. Die Rolltreppe am Grazer Bahnhof diente als Catwalk der legendären ersten Schau von Crossing Fashion. 

 

Crossing Fashion I: Maimouna Diop, Elisa Stecca, Jason Cheriyan). Foto: Pell Mell

 

Steirische Designerinnen gingen 2 Jahre später zusammen mit MigrantInnen, die Ihre zweite Heimat in Graz gefunden haben, den Bekleidungstraditionen in verschiedensten Teilen der Welt nach. In bewegenden Filmportraits schildern sie von Ihrem Ankommen in Graz und davon, was es bedeutet seine Heimat zu verlassen und woanders neu zu beginnen. African Print Dirndl trifft auf eine steirisch-peruanische Pollera und mehr. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Crossing Fashion_Cuba setzte seinen Fokus auf Bildende Kunst und ist dabei ziemlich « politisch » geworden. Die Modekollektionen tragen Titel wie « Dark side – white side », «  Gespenster », « ConnectedDisconnected », « Bücher anziehen » oder « Double Agents ».  

 

 

Bügelbretter im Gepäck, schwärmen 2011 dann erstmals steirische Designerinnen hinaus in die Welt. Um mitten in der Sahara ihre « Zelte » aufzuschlagen und sich mit nigrischen DesignerInnen in der Wüstenstadt Agadez zu einem 2-wöchigen Workshop zu treffen. 1000 km misst die Entfernung zwischen der Hauptstadt Niamey und dem durch politische Umstände in einen Dornröschenschlaf versunkenen Agadez. Eine faszinierende, archaische Welt aus Sand, in der die Tuareg noch viele ihrer alten Traditionen erhalten haben. Der Wüstenblues ist genauso elegant wie melancholisch. Die nigrischen DesignerInnen machen aus steirischem Loden Rüschenkleider und die steirischen Designerinnen experimentieren mit der traditionellen Stickerei.

  

 

2014 führt die Reise zu Sri Lanka´s Weberdörfern mitten in den grünen Dschungel. Wieder arbeiten steirische DesignerInnen 2 Wochen zusammen mit singhalesischen DesignerInnen in einem Workshop an der Academy of Design in Colombo, die zusammen mit den Weberdörfern moderne Designs für den internationalen Markt entwickeln. Mit innovativen Cellulosefasern und Pflanzenfarben aus Österreich widmet sich das Projekt der « nachhaltigen Mode ». «Verantwortungsvolles Design – kreative Arbeitsplätze » lautet der Arbeitstitel dieses Projekts. Das frühere Billigproduktionsland Sri Lanka konzentriert sich nach dem Tsunami und Bürgerkrieg auf Nachhaltigkeit und den Erhalt des kulturellen Erbes 

 

 

Die Steppe der Mongolei mit ihrer Nomadenkultur und schamanistischen Tradition inspirierte das Projekt 2016. Der Black Market in Ulan Bator bot den DesignerInnen allerlei inspirierende, exotische Rohmaterialien und Accessoires, um feinsten Organic Cashmere und Kamelhaar zu ergänzen. 

 

 

 

 

 

Mode: Ahmata Bianou (NE), Alfred Resch (AT), anzüglich (AT), ap (AT), Ariunaa Suri (MN), Barbara Edlinger (AT), Batzaya (MN), Claudia Nebel (AT), Duvier del Dago (CU), Elisa Stecca (BR), Ernesto Leal (CU), Hamlet Lavastida (CU), Harira Hamidou Seydou (NE), Ibou Assoumane (NE), Jason Cheriyan (IN), Julia Jeschek (AT), kay double U (AT), Khadja Saadia Moussa (NE), Khulan Soyolsaikhan (MN), Laura Macias Gonzáles (CU), Konstanze Baumgartner (AT), Lena Hoschek (AT), Maimouna Diop (SN), Mario Freixas Morales (CU), ni-ly (AT), Odrowaz (AT), Steinwidder (AT)  

 

Tanz: Valentina Moar 

Musik: Rainer Binder-Krieglstein  

Film: Stefan Schmid 

Fotos: Marija Kanižaj 

Frisuren: Fell-Salon 

Make-Up: Marija Redi 

 

 

Ein Projekt von Afro-Asiatisches Institut Graz und Bettina Reichl (Modekollektiv Pell Mell). 

 

Aufführungen im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten 800 Jahre Diözese Graz Seckau. 


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